Evil Dead A Fistful of Boomstick

Der Lizenzumsetzung basierend auf der „Tanz der Teufel“-Trilogie hätte etwas mehr Feinschliff gut getan.

Facts

Titel: Evil Dead: A Fistful of Boomstick
Kategorie: Action
PAL-Release: 2003
Entwickler: VIS Entertainment
Hersteller: THQ
Spieler: 1
Kompatibles Zubehör: Memory Card, Analog Controller

Meinung

Auf den ersten Blick wirkt Evil Dead: Fistful of Boomstick wie ein unkomplizierter Action-Shooter mit fetten Wummen und herrlich schwarzem Humor. Das Gameplay ist im Kern solide und macht auch eine Weile lang Spaß: fiese Dämonen mit Schrotflinte und Kettensäge bekämpfen, ein paar Zauber aus dem Buch der Toten sprechen und abschließend lässt Kultfigur Ash einen lockeren Spruch vom Stapel. Doch nach einer Weile habe ich unweigerlich feststellen müssen, dass eine ganze Reihe von handwerklichen Schnitzern und technischen Schwächen den anfänglichen Spielspaß verfliegen lassen.

Da wäre zunächst mal die unvorteilhafte Kamera: Der gewählte Blickwinkel ist zu nah an der Spielfigur fixiert und sorgt regelmäßig dafür, dass man von Gegnern auf der Seite oder von hinten überrascht wird und Schaden kassiert. Allgemein wirkt die Steuerung ziemlich steif und umständlich: Möchte man eine Tür mit einem passenden Schlüssel öffnen, reicht es nicht aus, diesen einfach bei sich zu tragen. Man muss an einer exakten Position vor dieser Tür stehen und dann aktiv ins Menü wechseln und den richtigen Schlüssel auswählen. Möchte man einen Zauberspruch sprechen, muss man eine spezielle Tastenkombination auswendig lernen und dann im Kampfgeschehen korrekt eingeben – leicht unpraktisch, wenn man von 10 Dämonen umzingelt ist…

Die gesamte Präsentation in Form von Menüs und Dialogen ist leider von der lieblosen Sorte und mir sind auch immer wieder auftretende Soundaussetzer aufgefallen. Am nervigsten wird es allerdings, wenn man aufgrund der kryptischen bzw. unvollständigen Missionsaufgaben nicht kapiert, was man als nächstes machen muss! Dann irrt man planlos durch die verwinkelten Level – eine Minimap fehlt unverständlicherweise – auf der Suche nach irgendeinem Hinweis. Während dessen stürzen sich dann stetig neue erscheinende Dämonengruppen auf einen, bis irgendwann entweder Munition oder Lebensenergie aufgebraucht sind und man erneut laden darf. Nein danke, spart euch die Zeit für bessere Spiele!

Bewertung: 1 von 5.

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