Dragon Quest – Die Reise des verwunschenen Königs

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Am Ende der PS2-Ära veröffentlicht Square Enix nochmal ein echtes Rollenspiel-Schwergewicht bei uns in Europa: Dragon Quest: Die Reise des Verwunschenen Königs. Und obwohl es der bereits achte Ableger der langjährigen RPG-Serie aus Japan ist, bleibt der Titel seinen Wurzeln treu und bietet ein durch und durch traditionelles Rollenspielerlebnis.

Handlung

Der finstere Hofnarr Dhoulmagus hat sich Königs Trodes royales Zepter geschnappt und ihn in ein grünes Ungeheuer sowie seine Tochter Madea in ein Pferd verwandelt. Gemeinsam mit der königlichen Wache und dem Banditen Yangus begibt sich die ungewöhnliche Rollenspieltruppe auf den Weg, um Dhoulmagus Dingfest zu machen und den Fluch rückgänging zu machen. Wie in Rollenspielen üblich, begegnen sie auf ihrer Reise weiteren Charakteren, wie der Magierin Jessica oder dem Schwertmeister Angelo, die ein ähnliches Schicksal teilen und sich der Gruppe anschließen.

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Spielmechanik

Klassisch. Ich denke, kein Wort trifft das Dragon Quest besser als dies. In diesem farbenfrohen Cellshading-J-RPG führt man die ungleiche Heldentruppe auf der Suche nach Doulmagus quer durch eine riesige Welt mit grünen Landschaft, mittelalterlichen Dörfern, finsteren Höhlen und blauen Ozeanen. Die Oberwelt ist frei begehbar und lädt ein zur fröhlichen Erkundung. In den zufallsgenerierten, rundenbasierten Kämpfen werden meist knuddelige Monster mit Schwert und Magie bekämpft, um Gold und Erfahrungspunkte zu sammeln. Eine kleine Besonderheit in DQ VIII ist dabei die sogenannte Konzentration: Ein Charakter steigert seine Konzentration, indem er seinen aktuellen Zug verstreichen lässt, um im nächsten Zug dann mit doppelt bzw. dreifacher Härte zuzuschlagen. Dieses Element wird vor allem in den knackigen Bosskämpfen Pflicht!

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Meinung

dragon-quest-8-ps2-pal-coverEs gibt wirklich so viel an Dragon Quest Wert zu schätzen, dass es schwer wird, hier alles aufzuzählen. Das Cell Shading Grafik-Design von Dragon Ball-Schöpfer Akira Toriyama sieht einfach großartig aus! Während viele Rollenspiele einen mit japanischer Dudelmusik beschallen, werden bei Dragon Quest schöne Orchesterklänge aufgefahren. Die professionell eingesprochenen Dialoge versprühen viel Wortwitz und Humor. Und selbst die Deutsche Übersetzung ist absolut vorbildlich. Und doch es sind für mich vor allem die kleinen Details, die ich an diesem Titel so liebenswert finde: Wenn Yangus mal wieder die falschen Fremdwörter benutzt. Wenn sich eine „Naschkatze“ im Kampf das Gesicht putzt, anstatt zu attackieren. Oder wenn ein „Stiefelhoppser“ im Kampf für einen Moment die Hose runterlässt… Großartig  🙂 In Summe ist Dragon Quest einfach ein tolles Rollenspiel Abenteuer, das vor allem zum Erkunden und Entdecken einlädt.

Es gibt nicht wenige, die Dragon Quest sogar als das beste Rollenspiel auf der Playstation 2 bezeichnen. Aber dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen! Warum? Vor allem der Schwierigkeitsgrad ist zu hoch, selbst für einen RPG-Enthusiaten wie mich. Mehrfach hat sich folgende Situation abgespielt: Ich kämpfe mich eine Stunde lang durch ein Verlies, sterbe dann beim übermächtigen Endboss und muss wegen fehlender Speichermöglichkeiten anschließend den kompletten Dungeon nochmal spielen… super! Eine andere Gemeinheit: Gestorbene Charaktere lassen sich nur in Kirchen wiederbeleben. Ist man zum Beispiel gerade in einem Dungeon unterwegs und ein Partymitglied stirbt im Kampf, kann man im Prinzip wieder von vorner beginnen… na herzlichen Dank! So gerne ich Dragon Quest auch mag, das macht mir leider etwas die Spielerfahrung kaputt.

three star

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Veröffentlicht am Dezember 27, 2016 in Game Reviews und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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