Fallout: Brotherhood of Steel

FBOS_packshot_frontTitel: Fallout: Brotherhood of Steel

Release: 2004

Entwickler: Interplay

Publisher: Interplay

Spieler: 1-2

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Handlung

FBOS_ingame_01In der post-apokalyptischen Welt von Fallout, die vom Dritten Weltkrieg atomar verseucht ist, herrschen anarchistische Zustände. Die Bruderschaft des Stahls hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Der Spieler beginnt als neuer Anwärter der Bruderschaft, der Kontakt zu Ordensanhängern im Wüstennest Carbon City aufnehmen soll. Doch als die Stadt von Banditen angegriffen wird, verstricken sich die Ereignisse und er muss den Ödland-Bewohnern zur Hilfe eilen.

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 Spielmechanik

FBOS_ingame_05Der Action-RPG-Titel basiert auf der Engine von Dark Alliance und nutzt daher die gleichen Spielmechanismen. Zu Beginn stehen drei unterschiedliche Figuren zur Auswahl: Die Menschen Cyrus und Nadia sowie der Ghul Cain. Jeder Charakter darf sich mit Nahkampf und Fernkampfwaffen ausrüsten, um das Ödland von Strahlenskorpionen, Banditen, Ghulen und Mutanten zu entvölkern. Sind genügend Erfahrungpunkte für einen Stufenaufstieg gesammelt, dürfen Skill-Punkte zur Verbesserung von Eigenschaften (z.B. Kritische Treffer, Rüstungswert, Rabatt beim Handeln) verteilt werden. Unterm Strich fällt der Rollenspielanteil aber recht maginal aus. So gibt es keine Statuswerte zu bestimmen, Rüstungsgegenstände können nicht erweitert werden und Nebenmissionen beschränken sich auf Suchaufgaben.


Meinung

FBOS_packshot_frontMit Dark Alliance wurde die bekannte PC-Rollenspiel-Serie Baldur’s Gate erfolgreich für Konsolen umgesetzt – warum sollte das gleiche nicht auch mit der Fallout-Serie gelingen? Tja, so einfach scheint es nicht zu sein. Denn obwohl Fallout: Brotherhood of Steel auf den ersten Blick wie ein Klon von Baldur’s Gate Dark Alliance wirkt, erreicht es leider zu keinem Zeitpunkt dessen hohe Qualität.

Bei den Charakteren verzichtet man komplett auf Zauber- bzw. Spezialfähigkeiten, wodurch das Gameplay an vielen Stellen monoton wird. Auch die Auswahl des Charakters hat keinen nennenswerten Einfluss auf das Spielerlebnis, da beinahe keine Unterschiede existieren. Und letztlich stören häufig schwammige Texturen, grobe Charaktermodelle und fehlende Hintergrundmusik den Gesamteindruck.

Doch trotz dieser Makel funktioniert die klassische Formel aus Charakter verbessern und Beute jagen. Ich war immer wieder motiviert, weiter zu spielen. Fallout: Brotherhood of Steel ist kein Highlight unter den Action-Rollenspielen doch Genre-Fans haben ihren Spaß.

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Veröffentlicht am Oktober 26, 2014, in Game Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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