Shin Megami Tensei: Devil Summoner

Clipboard01Titel: Shin Megami Tensei Devil Summoner Raidou Kuzunoha vs The Soulless Army

Release: 2007

Entwickler: Atlus

Publisher: Ghostlight

Spieler: 1

Handlung

screen_01Tokio in der 1920er Jahren: Der Spieler schlüpft in die Rolle des Devil Summoners, Raidou Kuzunoha der  14te. Als Mitglied des Kuzunoha Clans und mit Hilfe seines Partners Gouto (einer sprechenden Katze) ist es seine Aufgabe, die Hauptstadt vor der Bedrohung durch die Mächte des Dämonenreichs zu beschützen. Dazu wird Raidou der Privatdetektei von Shouhei Narumi unterstellt und der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten: Ein junges Mädchen bittet um die Hilfe der Detektive und wird prompt von unbekannten Soldaten entführt. Die  Handlung verstrickt sich zunehmend, als der tatverdächtige Onkel zu einem Dämon mutiert und ein mysteriöser Magier auftaucht, der in dieser Angelegenheit die Fäden zu ziehen scheint.

Spielmechanik

screen_gameplayDevil Summoner RKvsTSA bietet Kampfsystem in Echtzeit, das deutlich in Richtung Hack’n Slay geht. Für die taktische Note sorgt die Unterstützung von Monstern, die zuvor eingefangen werden müssen und dann als Verbündete in den Kampf gerufen werden können. Jedes davon besitzt individuelle Stärken und Schwächen, nicht nur im Kampf sondern auch in Interaktion mit NPC’s und der Umgebung. Manche können versteckte Gegenstände aufspüren oder heimlich die Gedanken von Personen lesen. Im Keller des leicht wahnsinnig wirkenden Victors können zwei Dämonenarten miteinander fusioniert werden, um neue Arten zu erschaffen.

Kritik

screen_02„Oh Gott, zweidimensionale Hintergründe!“ möchte man zunächst schreien. Eigentlich sind sie ein technischer Rückschritt  doch immer noch besser als triste und langweilige 3D-Dungeons wie in Digital Devil Saga, oder? In Sachen Gameplay dreht sich alles um das Einfangen, Aufleveln und kombinieren von Monstern. Da es ständig neue, okkulte Monsterarten zu entdecken gibt (Schlangenfrauen, Baumgeister, Zombieautos!), macht dies auch richtig viel Spaß. Das Szenario ist ohnehin für jeden Japan-Fan eine Freude. Gleiches lässt sich jedoch nicht über die Story sagen. Die Detektivgeschichte kommt nur schwer in Fahrt und ist streckenweise ziemlich öde, wenn sie z.B. darin ausartet, durch sämtliche Stadtteile Tokyos zu laufen um bestimmte Personen zu befragen oder Hinweisen nachzugehen. Schade auch, dass sich die Echtzeit-Kämpfe wenig anspruchsvoll gestalten. Es ist zwar wichtig auf Stärken und Schwächen der Gegner/Gefährten zu achten aber darüber hinaus benötigt man keine Taktik sondern nur einen belastbaren Daumen. In Summer  ein interessantes Japan-Rollenspiel mit motivierender Monster-Sammelei und coolem Design aber ohne nennenswerte Höhepunkte.

Nice to know… Devil Summoner erhielt eine PS2-Fortsetzung, die wir Europäer nie zu Gesicht zu bekamen: Vermutlich aufgrund zu geringer Absatzerwartungen erschien Devil Summoner 2 Raidou Kuzunoha vs King Abaddon ausschließlich in Japan und den USA.  

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Veröffentlicht am Juli 28, 2013, in Game Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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